Die Stop Vivisection-Kampagne hat seit dem 23. Oktober 2013 eine neue Webseite: www.stopvivisection.net


Umzug der Kampagne – Stop Vivisection mit neuer Webadresse


Seit zwei Jahren hat die Kampagne gegen Air France-KLM auch im deutschsprachigen Raum eine Plattform. Ende Oktober 2011 ging mit stopvivisection.blogsport.de der Versuch an den Start, die Proteste gegen das Unternehmen zu bündeln sowie zu vernetzen und damit zu unterstützen.

Der erste Artikel – ein Aufruf zur damaligen Aktionswoche – erschien am 2. November. Nachdem zu diesem Zeitpunkt bereits erste Aktionen in Hamburg und Berlin gelaufen waren, hat sich seitdem eine Vielzahl lokaler Gruppen und Einzelpersonen in zahlreichen Städten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz an der Kampagne beteiligt und den deutschsprachigen Raum damit zu einer Protest-Hochburg gegen das Geschäft mit dem Versuchstierhandel werden lassen. An zwölf Flughäfen von Hamburg bis nach Zürich wurde die Airline inzwischen mit ihren blutigen Profiten konfrontiert. Dazu gab es Mahnwachen vor den Direktionen in Wien und Frankfurt am Main, Proteste bei Flug- und Urlaubsmessen oder auch in der Innenstadt.

Besonders seit der globalen Aktionswoche im vergangenen Dezember ist die Kampagne hierzulande stetig gewachsen und kann Air France-KLM somit mehr und mehr in Bedrängnis bringen. Gleichzeitig konnten die stetigen Proteste andere Airlines zum Ausstieg aus dem Primatenhandel bewegen beziehungsweise davon abhalten, auf Druck der Versuchstierlobby wieder in das Geschäft einzusteigen. Nirgendwer in der Branche möchte das eigene Unternehmen derart unter lästigem und imageschädigendem Beschuss stehen sehen wie derzeit die Air France. Mit einer gesunden Portion Geduld und Beharrlichkeit können wir auch den weltgrößten Transporteur von Versuchstieren zum Ausstieg bewegen!

Um diesem Ziel noch effektiver und besser aufgestellt entgegenzusteuern, ist die deutschsprachige Webpräsenz ab sofort erreichbar unter einer neuen Adresse:

www.stopvivisection.net

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Erfolg: El Al-Transportausstieg rechtens – Airlines boykottieren Mazor Farm


Die staatliche Airline Israels, El Al, hat nun endlich den langwierigen Rechtsstreit mit der großen israelischen Affenzuchtanlage Mazor Farm gewonnen. Gleichzeitig hat die Airline gegenüber dem Netzwerk Gateway To Hell bestätigt, keine Labortiere jeglicher Art zu transportieren, nachdem ihnen das Recht zugestanden wurde, den Transport von 90 Javaneraffen (Langschwanzmakaken) für Versuchszwecke aus moralischen Gründen sowie aufgrund der wachsenden tierversuchskritischen Öffentlichkeit zu verweigern.

In seiner entscheidenden Rolle hierbei wird Richter Amiram Binjamini vom Obersten Gerichtshof in Tel Aviv wiefolgt zitiert:


Die Entscheidung El Al’s zwischen Tiertransporten, die die Öffentlichkeit als positiv wahrnimmt und solchen für medizinische Tests zu unterscheiden, ist absolut angemessen. Affen für Forschungszwecke zu transportieren ruft bei einer breiten und wachsenden Öffentlichkeit Abscheu hervor. El Al ist berechtigt und vielleicht sogar verpflichtet, dieser Entwicklung […] Rechnung zu tragen.

Desweiteren beruft sich Binjamini im Urteil auf „die Tatsache, dass auch viele andere Fluggesellschaften den Affentransport für Tierversuche ablehnen“. Und schließlich dürfe die Airline den vom Umweltministerium erlassenen und im Januar 2015 inkrafttretenden Exportstopp für Wildtiere zu Versuchszwecken schon jetzt beherzigen.

Gateway To Hell hatte ursprünglich bereits im September 2010 infolge einer kurzen Kampagne gemeinsam mit El Al Richtlinien vereinbart, mit denen die Airline sich bereiterklärte, den Transport ALLER tierlichen Spezies zum Zwecke der Forschung zu stoppen. Doch seitdem hatte sie in dem langanhaltenden Rechtsstreit dafür kämpfen müssen, ihre vertraglichen Verpflichtungen einhalten zu können. Nach dem Erfolg beim Obersten Gerichtshof hat El Al nun auch gegenüber Gateway To Hell nochmals versichert, wie ursprünglich vereinbart keine Tiere jedweder Spezies für die Forschung zu transportieren. Das bedeutet, dass El Al nicht nur Transporte von Primaten, sondern auch solche von Hunden, Katzen, Ratten, Mäusen und jeglichen anderen Versuchstieren in ihren Maschinen strikt ablehnt.

Gateway To Hell ist zwar ein einziger von El Al durchgeführter Transport von Primaten in der Zeit nach deren Transportstopp bekannt, wobei es sich jedoch allen Anzeichen nach um einen „Fehler“ handelte, für den sich die Airline auch prompt entschuldigte. Dies war jedoch nach Kenntnissen des Netzwerks der einzige seit Einführung der Richtlinien durchgeführte Transport des Unternehmens, das zuvor regelmäßig Primaten aus Israel in die USA geflogen hatte. Sowohl diese als auch die fälschlicherweise gelieferten Tiere waren über den Flughafen Los Angeles an die berüchtigten Shin Nippon Biomedical Laboratories (SNBL) in Everett, Washington ausgeliefert worden.

Bereits im Februar war außerdem ein an El Al gerichtetes Schreiben der Tierversuchslobby in die Hände von Aktivist*innen gelangt. Darin fordert die National Association of Biomedical Researchers im Namen von 152 unterzeichnenden Organisationen von der Airline, ihren Boykott von Tiertransporten für die angeblich „lebensrettende Forschung“ zu überdenken. Der sei nämlich „durch den Druck von Tierrechtsextremisten“ zustande gekommen und habe „katastrophale Konsequenzen für die Gesundheit von Mensch und Tier weltweit“. Daher sei unbedingt dem im Anhang des Dokuments befindlichen Statement der Air France folge zu leisten, die sich darin für die Verpflichtung von Transporten für die Forschung ausspricht. Glücklicherweise hat El Al dazu jedoch bis heute keine Veranlassung gesehen und dem Druck der tier- und profithungrigen Laborverbände standgehalten.

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Aktionsberichte: Hannover und Frankfurt am 7. und 9. Oktober


„Geburtstagsgeschenk“ der Kampagne in Hannover City zum 80. Jahrestag der Air France

Vergangene Woche fanden nicht nur am Samstag und Sonntag wieder je zwei Aktionen im Rahmen der Kampagne statt, sondern auch zwei weitere bereits zu Beginn der Woche. Am Montag nahmen die tierbefreier*innen Hannover den 80. Geburtstag von Air France zum Anlass für eine Kundgebung in der Innenstadt. Am Mittwoch breitete dann die Gruppe Frankfurt Vegan wieder mal ihre Banner vor dem deutschen Air-France-Firmensitz in der Mainmetropole aus.

Im Hause Air France herrscht trotz aller finanziellen und moralischen Defizite derzeit Jubiläumsstimmung. Am Montag, den 7. Oktober feierte die krisengeschüttelte Airline offizell ihren 80. Geburtstag und versucht anlässlich dessen unter anderem mit zwei umlackierten Airbussen, Rabattaktionen und Merchandise zu punkten. Um in all dem festlichen Trubel zumindest ein klein wenig an die zehntausenden Primaten und anderen Tiere zu erinnern, die das Unternehmen nach wie vor in den sicheren und gewaltsamen Tod transportiert, veranstaltete die Ortsgruppe Hannover der tierbefreier e.V. an diesem Nachmittag eine Kundgebung in der belebten Fußgängerzone der niedersächischen Landeshauptstadt.


Erneute Kundgebung vor den Toren der deutschen Air France-Firmenzentrale

Nur zwei Tage später war es wieder einmal Frankfurt Vegan, die der Airline direkt vor ihrer deutschen Direktion in Frankfurt am Main die Stirn in Form einer Kundgebung boten. Mit der konsequenten Fortsetzung der Proteste durch die Gruppe wurde der Air France wieder einmal bestätigt, dass die Gegner*innen ihrer Geschäftspolitik immer wieder aus Neue auf die Straße oder in die Terminals gehen und die Transporte auch weiterhin nicht unkommentiert geschehen lassen werden. Und damit nicht genug: Am 28. Oktober wird Frankfurt Vegan ihren Protest gegen den Versuchstierhandel erstmals vor das Büro von Aviareps tragen. Diese Firma kümmert sich in Deutschland um das Frachtgeschäft des zweiten weltweit verbliebenen Transporteurs von Primaten für Versuchszwecke: China Southern Airlines.

Es folgen die Aktionsberichte sowie weitere Fotos der beiden Aktionen:

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The Bunny Alliance – Kampagne gegen Delta Airlines gestartet


Die internationale Kampagne gegen Air France-KLM geht in den USA neue Wege. Dort haben Aktivist*innen nun die sogenannte Bunny Alliance ins Leben gerufen. Das Projekt richtet sich in Form einer separaten Kampagne gegen Delta Air Lines. Grund ist deren langjähriges Joint-Venture mit der Air France sowie der italienischen Alitalia.

Mithilfe gebündelter und fortlaufender Proteste gegen den US-Major Carrier Delta soll die Airline dazu bewogen werden, Air France-KLM zu einem Ausstieg aus dem Versuchstierhandel zu überreden. So könnte Delta, selbst bereits seit Jahren versuchsaffenfrei, entweder aus Überzeugung oder wenigstens, um die lästigen Proteste abzuwenden, dem französischen Partner ins Gewissen reden. Die Initiator*innen sehen für dieses Szenario eine reelle Chance. Immerhin sei das Bündnis zwischen den beiden Unternehmen eines der engsten und tiefgreifendsten in der Branche. Damit sei Delta in der Position, Air France-KLM in Entscheidungen bezüglich ihrer Geschäftspolitik wesentlich zu beeinflussen.

Schon jetzt ist Delta der einzige der drei Vertragspartner, der aktuell, d. h. im vergangenen Quartal Gewinne erwirtschaften konnte. Die Air France dagegen musste erst kürzlich weitere Umstrukturierungen wie den erneuten Abbau mehrerer tausend Stellen zur Bewältigung der eigenen nicht enden wollenden Krise ankündigen und verhält sich darum hinsichtlich neuer Investitionen zögerlich. Dabei ist es ausgerechnet die Alitalia, die derzeit auf eine stärkere Beteiligung vonseiten der Air France hofft, die schon jetzt bis zu 25% Anteile an dem kurz vor der Insolvenz stehenden Unternehmen besitzt.

Sollte die neue Kampagne nun dazu führen, dass zukünftig auch in den Delta-Maschinen wieder mehr Plätze frei bleiben, dürfte dies demnach bei allen drei Konzernen, die neben Seviceleistungen auch Gewinne und Verluste des transatlantischen Geschäfts miteinander teilen, für zusätzliche Turbolenzen sorgen.

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Aktionsberichte: Dreimal Hamburg vom 29.09. – 5.10.


Vortrag über Versuchstierhandel vor den Toren eines daran beteiligten Tierversuchslabors der Firma LPT

In den sechs Tagen vom letzten Sonntag im September bis zum ersten Samstag im Oktober trat die Stop-Vivisection-Kampagne mit gleich drei verschiedenen Terminen in Hamburg in Erscheinung. Auf eine weitere Ausgabe der regelmäßigen Air-France-Demos am Flughafen Fuhlsbüttel folgte ein Kampagnenvortrag zum Versuchtierhandel und den Protesten dagegen auf der mehrtägigen Mahnwache vor den Toren des Auftragstierversuchslabors LPT im Stadtteil Neugraben.

Schließlich fand am vergangenen Samstag eine Infoaktion der Aktionsgruppe Nord im Rahmen einer Mahnwache gegen die Tötung rumänischer Straßenhunde am Hamburger Hauptbahnhof statt. Dort informierte die Gruppe mit Bannern und einem Infotisch wie schon etliche Male zuvor an gleicher und anderer Stelle über die Themen Air France-KLM, LPT-Schließen! und die EU-Bürgerinitiative gegen Tierversuche.


Infoaktion zu verschiedenen Tierversuchsthemen am Hamburger Hbf inmitten von Hundemordgegner*innen

Am 29. September rief zunächst das Animal Liberation Network zur Demo im Flughafen auf, wie sie seit Anfang des Jahres im Zwei-Wochen-Takt von wechselnden Gruppen organisiert stattfinden. Der nächste reguläre Termin für die Demo am kommenden Sonntag, den 13.10. muss allerdings aufgrund zweier weiterer Kundgebungen gegen die Tierhaltung im Zirkus Carl Busch am selben Tag ausnahmsweise entfallen.

Am Tag der Flughafen-Demo startete dann auch eine Dauermahnwache der Kampagne gegen das Auftragslabor LPT, in dem neben Hunden auch Primaten in grausamen Experimenten leiden und sterben müssen. Insgesamt mehrere Dutzend Aktivist*innen verharrten vier Tage lang vor den Eingängen des weitestmöglich vor der Öffentlichkeit abgeschotteten Gebäudekomplexes, in dem gleichzeitig zur Aktion Tiere absichtlich vergiftet oder anderweitig gequält wurden, weil sie als sogenannte Labortiere scheinbar keinen Wert besitzen. Die Verbindung zum Versuchstierhandel und der Air France als letzter europäischer Airline für Versuchsaffentransporte liegt dabei auf der Hand. In einem Vortrag der Stop-Vivisection-Kampagne konnten am letzten Tag der Mahnwache schließlich noch einmal die Hintergründe und einzelnen Stationen dieser „tierverbrauchenden Industrie“ erläutert sowie Infos, Tipps und Mut zum Protest mit auf den Weg gegeben werden. Trotz zahlreicher Unterbrechungen durch aus- und einfahrende (und kritisch begleitete) LPT-Kundschaft stieß der Vortrag auf allgemeines Interesse und Anklang bei den Anwesenden.

Gleiches konnte die Aktionsgruppe Nord von ihrer Infoaktion drei Tage später von ihrer Aktion am Hauptbahnhof behaupten. Während zum diesjährigen Welttierschutztag unter dem Motto „Hamburg sagt noch einmal Nu“ gegen die staatlich genehmigten Massentötungen von Straßenhunden in Rumänien protestiert wurde, traf die AGN am Rande der Veranstaltung mit ihren Tierversuchsthemen auf größtenteils offene Ohren, auch wenn laut Aussagen der Gruppe „wieder etliche Passant*innen dabei waren, die steif und fest davon überzeugt waren, dass es Tierversuche in Deutschland schon lange nicht mehr gibt“. Gleichzeitig waren wohl jedoch auch „mehrere Leute am Stand, die von den Air France-Transporten bereits übers Internet gehört hatten“. Insgesamt kamen wieder einmal viele Menschen mit Themen in Berührung, mit denen sie an diesem Nachmittag wohl eher nicht gerechnet hätten.

Es folgen weitere Bilder vom Vortrag auf der LPT-Mahnwache und der Aktion am Hauptbahnhof:

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Aktionsbericht: Kundgebung im Frankfurter Flughafen am 21.September


Die AG Saarland fand am vergangenen Wochenende mal wieder die Zeit für eine Demo-Kundgebung am Frankfurter Rhein-Main-Flughafen

Nachdem die letzten Aktionen der Gruppe und gleichzeitig auch die letzten an einem der laut Wikipedia „weltweit bedeutensten Luftfahrtdrehkreuze“ im Rahmen der Kampagne bereits Ende Juni stattfanden und somit schon einige Zeit zurücklagen, wurden die Gäste des Terminal 2 nun einmal mehr eindrucksvoll auf das schmutzige Geschäft des potentiellen Unternehmens ihres Vertrauens aufmerksam gemacht. Und das mit beachtlichem Erfolg. Wie die Gruppe selbst berichtet, war die Halle an diesem Tag selbst für Frankfurter Verhältnisse übermäßig gut besucht. Auf diese Weise konnten während der Aktion mindestens 1200 Flyer verteilt werden.

Ein weiterer wichtiger Schritt für die Kampagne auf dem möglicherweise langem, aber am Ende umso lohnenderem Weg zur Abschaffung des Versuchstierhandels und dem grausamen, unwissenschaftlichen und medizinisch äußerst bedenklichen Relikt des Versuchsmodells Tier.

Es folgt ein Aktionsbericht der Gruppe und weitere Impressionen von der Kundgebung:

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Fotos: Berlin und Hamburg am 15. 9.


Seit 2011 im Dienst: Die Berliner Tierbefreiungsaktion (BerTA) ist und bleibt wohl die treueste Aktionsgruppe für die Kampagne im deutschsprachigen Raum
    Am Sonntag, den 15. September endete das bereits dritte Wochenende mit je vier Aktionen hintereinander mit den beiden Kampagnenklassikern: der seit mittlerweile über zwei Jahren im Zweiwochentakt stattfindenden BerTA-Kundgebung im Flughafen Tegel und einer weiteren Ausgabe der ebenfalls im Abstand von zwei Sonntagen abgehaltenen Demos im Hamburger Airport.

Letztere wurde diesmal wieder vom Animal Liberation Network (ALN) organisiert, nachdem auch die ARIWA OG Hamburg sowie die Vegane Bewegung schon zu einzelnen Terminen mobilisiert hatten. Damit zeigte die Gruppe, dass an ein Ende der Kampagne nach wie vor nicht zu denken ist – im Gegenteil. Es sei denn, Air France-KLM zeigt mit einem umfassenden Transportstopp Einsicht und endlich so etwas wie Mitgefühl für die Tiere, die sie tagtäglich bewusst einem Leben in Angst und Qualen bis zu ihrem gewaltsamen Tod aussetzen.


Seit Februar im Dienst: Auch das Transpi vom ALN hat schon so einige Aktionen auf dem Buckel…

Von der Aktion der BerTA haben wir auch wieder einige Fotos erhalten. Acht Aktivist*innen waren diesmal vor Ort und das Terminal D besonders gut besucht, womit eine weitere ideale Chance, den Protest gegen die Fluggesellschaft aufleben zu lassen, genutzt wurde. Die nächste reguläre Kundgebung der Gruppe am kommenden Sonntag wird aufgrund einer anderen Veranstaltung übrigens ausnahmsweise entfallen. Der darauffolgende Termin am 13. Oktober findet jedoch dann wieder wie gewohnt statt.

Es folgen weitere Bilder aus Berlin:

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Aktionsberichte: Lüneburg und Braunschweig am 14. September


Infostand nebst Redebeitrag auf dem Braunschweiger Vegan Life-Festival…

Vom letzten Tag im August bis zur Monatsmitte im September war die Kampagne auch im deutschsprachigen Raum so stark wie selten auf den Straßen und in den Flughäfen präsent. Die drei Wochenenden zwischem dem 30. August und dem 15. September boten boten inklusive einer Protestaktion vor der Firmensitz im Frankfurt, die sinnvollerweise an einem normalen Werktag stattfand, insgesamt zwölf Mahnwachen, Demo-Kundgebungen und Infostände an neun verschiedenen Orten.


…und zu gleicher Zeit eine weitere Info-Aktion der AG Nord in Lüneburg.

Am Samstag, den 14. August, wurden die Besucher*innen des Vegan Life Festivals in Braunschweig um 13 Uhr von einem kurzen Redebeitrag über die Kampagne auf der Festbühne empfangen, während sie sich ganztags am Infostand der tierbefreier*innen Hannover informieren und mit entsprechenden Materialen eindecken konnten.

Gleichzeitig stand für die Aktionsgruppe Nord bereits zum zweiten Mal die Lüneburger Innenstadt auf dem Tourplan, der sie seit Anfang August im 7-Tage-Rhythmus bereits durch so einige Städte und Dörfer des mehr oder minder nahen Hamburger Umlands geführt hat. Bereits am 10.8. hatte die umtriebige Truppe dort ihren Infostand gegen die gewaltsamen Transporte von Air France-KLM und zur EU-Bürgerinitiative gegen Tierversuche errichtet.

Es folgt ein kurzer Aktionsbericht zur Kampagne auf dem Vegan Life in Braunschweig sowie weitere Bilder von beiden Veranstaltungen:

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Bericht und Video bei RTL Belgien!


Zwischen fünf und acht Tiere teilen sich während des Fluges, der schonmal bis zu 60 Stunden und mehr dauern kann, eine Holzkiste. Bild: © BUAV

Gestern erschien auf RTL.be ein Beitrag über Versuchstiertransporte und die Verstrickung von Airlines in den Handel. Darin wird ein Dokument des Wissenschaftlichen EU-Ausschusses für Gesundheits- und Umweltrisiken (SCHER) zitiert, in dem die Kommission die Einzigartigkeit von Primaten und ihre Nähe zum Menschen einräumt, Versuche an ihnen jedoch trotz allem für nötig befindet. Gleichzeitig wird hervorgehoben, dass der Ausschuss sich „ausschließlich mit wissenschaftlichen Aspekten in [seinen] Überlegungen“ befasse und „ethische, ökonomische, kulturelle und soziale Überlegungen, die von anderen Gruppen behandelt werden sollen, explizit auszuklammern“ seien. Eine weitere Bestätigung aus erster Hand für alle, die schon immer vermutet hatten, dass Wissenschaft und Ethik in unserem derzeitigen Wirtschaftssystem zwei grundverschiedene Dinge sind und erstere auch wunderbar völlig abseits jeglicher Moral funktioniert!

Stop Vivisection-Video Channel macht sich bezahlt

Was uns jedoch besonders freut: Der Bericht beruht auf einem der Redaktion über Facebook zugespielten Video der BUAV, das Undercover-Aufnahmen von Primaten in engen Transportkisten auf einem Flug mit Air France-KLM zeigt. Das Video ist bereits rund zwei Jahre alt, im Beitrag eingeblendet bzw. verlinkt wird es jedoch ausgerechnet über den Video-Channel, den Stop Vivisection seit einiger Zeit betreibt und der in den letzten Wochen unter anderem um zahlreiche Filmdokumente zum Versuchstierhandel, unter anderem Videomaterial der BUAV, ergänzt wurde.

Durch den Beitrag dürften wieder einmal viele Menschen auf die Problematik der Versuchstiertransporte aufmerksam gemacht worden sein. Sätze wie „Während Sie im Flugzeug, dass Sie aus einer tropischen Region zurückbringt, genüsslich einen Tomatensaft schlürfen, fliegen möglicherweise Affen mit, die, der Wildnis oder einer abgeschlossenen Zuchtstation entrissen, in der Dunkelheit des Frachtraums vor Langeweile vergehen.“ von einem der bedeutendsten Privatsender Mitteleuropas verdeutlichen außerdem die Brisanz einer wachsenden Öffentlichkeit für die Branche und insbesondere die Air France.

Es folgt eine sinngemäße Übersetzung des vollständigen Artikels von RTL Belgien:

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Aktionsberichte: Münster-Osnabrück und Hannover-Langenhagen am 8. 9.


Der Tierrechtstreff Münster brachte zusammen mit anderen Gruppen und Aktivist*innen den Protest endlich auch an den FMO…

Am 8. September bekamen Flughafengäste nicht nur in Düsseldorf die Verbindung von Air France-KLM mit dem grausamen Geschäft der Versuchstiertransporte in Form einer Kundgebung eindrucksvoll vor Augen geführt. Auch im Flughafen Hannover-Langenhagen gab es Proteste. Im Airport Münster-Osnabrück (FMO) fand außerdem am selben Tag die erste Demo im Rahmen der aktuellen Kampagne statt.


…während die tierbefreier*innen Hannover es sich im Flughafen Langenhagen bequem machten.

Hier die Aktionen im Einzelnen:

    Münster-Osnabrück:

Die erste Aktion am Flughafen Münster Osnabrück (FMO) lockte am 8. September rund 35 Tierversuchsgegner*innen in das 20 km nördlich von Münster gelegene Greven, wobei sich der Flughafen noch einmal knapp 7 km nordwestlich der Kleinstadt befindet. Ein gut zu erreichendes Ballungsgebiet sieht anders aus. Dass sich trotzdem soviele Aktive im Gate D18 des einzigen Terminals einfanden, ist vor diesem Hintergrund umso höher zu bewerten. Ebenso ist es als Erfolg einzustufen, dass die Münstersche Zeitung den Protest zum Anlass nahm, die Kampagne mal wieder in der Presse auftauchen zu lassen. Mit der Aktion des Tierrechtstreff Münster sowie der Unterstützung der tierbefreier*innen Münster-Osnabrück, der AG Münsterland der Ärzte gegen Tierversuche sowie diversen Einzelpersonen wurde seit dem Start der Kampagne 2011 nun an so gut wie jedem der deutschlandweit 12 Air France-Schalter – mit Ausnahme der Flughäfen Dresden und Nürnberg – bereits demonstriert. Eine Statistik, die – unter anderem – durchaus als Indiz dafür gewertet werden kann, wie sehr dem Unternehmen die Proteste missfallen dürften.

Es folgt ein Aktionsbericht aus Münster sowie einige Infos zur Kundgebung in Hannover und weitere Fotos beider Aktionen:

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